Wie so viele andere Kolleginnen hat sich auch die Kanadierin Basia Bulat Schritt für Schritt von ihren folkigen Anfängen emanzipiert. Für ihr neues Album zog es die Songwriterin von Montreal in die Mojave Wüste, seit langem ein beliebter Platz, um sich künstlerisch neu zu finden. Als Produzenten hat sie sich Jim James, den Frontmann von My Morning Jacket, an die Seite geholt und das war ein Glücksgriff, denn Jim James hat genau das richtige Einfühlungsvermögen für ihre Songs.

Behutsam hat er die 13 neuen Stücke arrangiert, setzt genau an den richtigen Stellen Akzente und so strahlt das Album fast majestätisch. Basia Bulat hat stimmlich eine neue Stufe erreicht, ihr Gesang klingt kraftvoller, intensiver, selbstbewusster als früher. Auch ihr Songwriting ist „erwachsener“ geworden, man spürt, das Basia Bulat keine einfache Zeit in ihrem Leben durchschritten hat. Und wenn sich dann die Gitarren hochschrauben und Basia Bulat zum krönenden Abschluss „Love Is At The End Of The World“ schmettert, kehrt die Hoffnung auf eine gute Zukunft zurück.

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