“Was hat mich bloß so ruiniert?”, fragten Die Sterne vor 14 Jahren. Eine Antwort darauf gibt auch das neue, sebstbetitetle Album nicht. Es wirft die alte, neue Frage auf: Wie lebt man das Richtige im Falschen, darum drehen sich die Texte von Frank Spilker immer noch. Er ist jetzt der letzte verbliebene von den “alten” Sternen und hat das Bandkonzept für das erste Album nach sechs Jahren komplett verändert.

Die Sterne sind keine feste Band mehr, stattdessen arbeitet Frank Spilker diesmal mit befreundeten Kollegen u.a. mit Eroqiue, von Spar zusammen und auch das Kaiser Quartett steuert Streicher bei. Insofern ist der Albumtitel “Die Sterne” ein echtes Statement für die Zukunft. Musikalisch hat sich das Spektrum durch die Kollaborationen erweitert. Jeder Song klingt anders, mal geht es in Richtung Pop, mal wird es psychedelisch und auch Elektro hat seinen festen Platz, wie bei dem herausragenden Titel “Die besten Demokratien”. Frank Spilker und seine Sterne blicken meist hoffnungsvoll in die Zukunft und das ist auch gut so.

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