Nein, Mutter ist die britische Songwriterin nicht geworden, auch wenn der Albumtitel das nahelegt. Diese Song-Sammlung richtet sich an eine fiktive Tochter. Ihre Texte drehen sich um starke Frauen, um die schwere Aufgabe, ein Kind in die Welt zu begleiten, zu früh verlorene Unschuld und zerbrochene Beziehungen.

Inspiriert wurde Laura Marling durch das Buch “Letter To My Daughter” von Maya Angelou und die Songs von Leonard Cohen. Im Zentrum der Songs stehen Laura Marlings fantastische Stimme und ihr virtuoses Gitarrenspiel. Dazu hat ihr langjähriger Produzent Ethan Johns behutsam die Arrangements konzipiert: Streicher, Slide Gitarre, zarte Pianoklänge und ab und an satter Bandsound machen das Album auch klangtechnisch zu einem Ereignis. Intensiv und introspektiv waren Laura Marlings Songs schon immer, diesmal wirken sie auf hoffnungsvolle Weise zugleich versöhnlich.  

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