Die sieben Templer: Ein Mysterium, das die Welt verändern könnte

Liest man die Rezensionen bei Amazon oder auf anderen Plattformen entsteht der Eindruck, es gibt zwei Lager: gefällt und gefällt nicht; dazwischen gibt es nichts. Ich kann für mich sagen, ich gehöre zur ersten Gruppe!

Nach der Vernichtung des Templerordens im Jahre 1312, es war an einem Freitag, dem 13., durch Papst Clemens V. und den machtbesessenen und klammen König Ludwigs IV, gelang sieben Templern die Flucht. Einer von ihnen siedelt sich im Tempelhof bei Berlin an, die Geschichte spielt unter anderem im Languedoc.

Der geneigte Leser, errät es bereits: da kann ich nicht nein sagen. Die Gründe:

  • Templer und Mittelalter: Top!
  • In Tempelhof in Berlin wohne ich: Top!
  • Im Languedoc habe ich meine besten Weinräusche gehabt: Top!

Der Roman beschreibt den Schwur der Sieben, sich bei Bedarf zu einem Treffen einzufinden, um einen versteckten Schatz zu bergen. Ein bösartiger Inquisitor und ein teuflischer Bischof, wollen den Schatz für sich gewinnen, da sie glauben, es sei der große Goldschatz des Ordens, den der letzte Großmeister der Templer Jacques de Molay vor seiner Verhaftung versteckt haben soll.

In einer spannenden Beschreibung erzählt Autor Guido Dieckmann von den sieben Wegen, die die ehemaligen Templer zum Treffpunkt im Süden Berlins führen.

Die Handlung ist gut zu lesend, bleibt immer spannend, die Protagonisten sind mir aber zum Teil zu beliebig dahin geschrieben.

Da durch viele Schauplätze und Namen der Geist leicht zu verwirren ist, rate ich den Roman an einem Stück zu lesen bzw. nicht zu viele lange Pausen zu machen.

Ich habe wie so häufig, parallel in historischen Quellen geblättert und bin besonders über die Beschreibung des Tempelhofs in meiner Stadt begeistert. Andere Informationen erscheinen mir richtig und präzise wiedergegeben.

Fazit

Band 1 von 3 Teilen der Tempelritter-Saga „Die sieben Templer“ ist ein hervorragend recherchierter historischer Roman, der uns Leser zurück in die faszinierende Welt des Mittelalters versetzt. Ich habe bereits den 2. Band begonnen und lese ihn mit gleicher Leidenschaft.

Über den Autor

Autor Guido Dieckmann
Autor Guido Dieckmann

​Guido Dieckmann wurde 1969 in Heidelberg geboren und begann bereits während seiner Schulzeit zu schreiben. Nach dem Studium der Geschichtswissenschaft und der Anglistik/Amerikanistik in Mannheim und Jerusalem war er zunächst als freiberuflicher Übersetzer, dann als Wirtschaftshistoriker im Archiv eines Unternehmens tätig. Der überraschende Erfolg seiner ersten Romanveröffentlichungen Die Poetin (2000) und Die Gewölbe des Doktor Hahnemann (2002) ermutigte ihn, sich einen Lebenstraum zu erfüllen und freier Schriftsteller zu werden.

„Als ich im Jahr 2014 “Die sieben Templer” schrieb, ahnte ich noch nicht, dass die Geschichte meiner Tempelritter noch zwei Folgebände nach sich ziehen würde. Doch rasch stellte sich heraus, dass die Protagonisten noch mehr zu erzählen hatten.“ Der dritte Band zur Reihe erschien 2019.

Aus dem Klappentext

Der Tempelritter Thomas Lermond hat die Vernichtung seines Ordens überlebt und hütet seitdem mit sieben Vertrauten ein Geheimnis, das um keinen Preis in die falschen Hände geraten darf. Im Jahr 1314 jedoch ist ihr Vermächtnis in Gefahr, und Lermond schickt eilig Boten aus, um die mittlerweile über halb Europa verstreuten Templer zusammenzurufen. Deren Reise nach Berlin wird schnell zu einem Alptraum. Ein Gesandter der Inquisition folgt ihrer Spur, besessen davon, die letzten Templer zur Strecke zu bringen. Am Ende erreichen nur sechs der Männer sowie eine junge Frau den abgelegenen Tempelhof – wo ihre Widersacher sie schon erwarten.

Zusammenfassung

  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 4. (3. Dezember 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783746631745
  • ISBN-13: 978-3746631745
  • ASIN: 3746631742
  • Größe und/oder Gewicht: 13,3 x 3,7 x 20,5 cm